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Samstag, 23. Juli 2022

RIDERS OF JUSTICE (2021)


REFN OF JUSTICE

Mads Mikkelsen versucht gerade klammheimlich und leise die riesige Tür seiner Beverly Hills Prunkvilla zu öffnen, doch leider rutscht seine Hand an dem Türgriff aus puren Gold ab, so das dieser ein luxuriös lautes
                                    💲💲💲KA-TSCHING!💲💲💲
von sich gibt. Dieser satte Ton hallt derartig nach, das er alle finanziellen Aasgeier, Nutznießer und Ex-Ehefrauen im Umkreis mehrerer Morgen Grundbesitz an naheliegenden Reichtum gemahnt!
Mads hält augenblicklich den Atem an, ihm bricht der Angstschweiß aus während sich seine Pupillen ganz langsam in alle Richtungen bewegen um sicherzugehen dass die Luft immer noch rein ist, sich seiner Flucht aus dem Paradies niemand entgegenstellen wird. Als er vorsichtig den ersten Schritt vor die Tür seines goldenen Käfigs, in die neue Freiheit setzen will steht sie urplötzlich vor ihm -
Seine bessere (bösere) Hälfte, sein Glück und sein Verderben, seine vor Eifersucht schäumende Sugar-Mommy:


Der Chef der Chefn:
Nicolas Winding Refn!
Mads schafft es mehr schlecht als recht den aus ihm herausplatzenden Schrei zu unterdrücken.
Der egomanische artifizielle Wahnsinn der in Refns Blick glüht, würde selbst den abgebrühtesten Performance Art Künstler einscheissen lassen.
Seine Stimme ist wie von Vocodern verzerrt, mehr irres geckiges Gekreische...und aus dem geöffneten Schlund strahlen höllische Neonlichter die sich in den Prismen des diamantenbesetzten Kronleuchter an der Decke tausendfach brechen.
"DU WILLST MICH ALSO WIRKLICH VERLASSEN? DU UNDANKBARER BASTARD? DU WILLST WIRKLICH WIEDER ZURÜCK...ZU DENEN DA?
NACH ALLEM WAS DU MIR VERDANKST? WENN ICH DICH NICHT IN SZENE GESETZT HÄTTE, WÄRST DU DOCH NOCH IMMER DER KLEINE DRECKIGE DÄNISCHE PUSHER, NICHTS ALS MEIN LAUFBURSCHE! UND WAS IST DANN? DU KEHRST DOCH AM ENDE IMMER WIEDER ZU MIR ZURÜCK! GENAUSO WIE NACH DIESEM LETZTEN NIVEAULOSEN MACHWERK IN DAS DICH JENSEN REINGEZWUNGEN HAT.
MEN AND CHICKEN? WAS FÜR EIN PROLETARISCHER TITEL!
DU WILLST ALSO WIRKLICH ZURÜCK ZU DEINEN KÜNSTLERISCHEN WURZELN? DANN GEH LIEBER IN DEN KELLER UND KETTE DICH NEBEN DER ANDEREN LUSTSCHABE AN DIE WAND...ICH HABE BEREITS IHREN NAMEN VERGESSEN SO UNBEDEUTEND WAR SIE FÜR MEIN WERK! Gusskind? Buskind? ACH JA! GOSSLING HAT SICH DIESER ABSCHAUM RUFEN LASSEN!"

Mads jedoch hebt langsam seinen Kopf, sieht Refn direkt in die Augen und sagt dann ruhig aber bestimmt:
"Du cinephiles Monstrum machst mir keine Angst mehr!
Ich treffe mich jetzt mit der Gang.
Sie mögen nicht in dein artifizielles zeitgeluptes Bild passen, aber sie machen gute Filme.
WIR machen richtig gute Filme.
Machs gut Nicolas.
Auf Nimmerwiedersehen."
THE END

Montag, 23. Juli 2012

Rocky (1976)



Rocky a.k.a Muhammad Balboa


ANALYSE:
Lange, lange ist es her da waren Filme noch geprägt von den bewegenden Schicksalen ihrer Charaktere. Diese wiederum wurden dem Zuschauer durch hervorragende Schauspieler, verantwortungsvoll und mit dezenter Note beigebracht. Einige Jahre später kam dann Rocky raus. Amerika wurde durch einen Italiener entdeckt. Zumindest war er der erste Segler, der schreiben konnte. Und so wurde Kolumbus' Text-Note der Anlass zu einem legendären Event, etwas später ungefähr 200 Jahre nach der Gründung der USA.

Silvester Stallone, ertappt, aggresiv und
halbnackt bei der Drogenkontrolle am Flughafen.
Immer wenn eine Gesellschaft sich am Rande des Abgrundes befindet, schickt sie die Niedersten ihrer Ränge in den Ring, um die wenigen Obrigen zu befriedigen. Colloseum, Ritter-Tourniere, Bauer sucht Frau. Doch halt, vor letzterem war noch der Boxkampf.

Aus dem Ghetto in das Ghetto
Der sagenumwobene Ms. Philly-Contest.
Mittig im Bild die Gewinnerin.
So kommt es zum Zusammenprall zwischen einem italienischen Einwanderer, der in einem Armenviertel in Philadelphia wohnt und Muhammad Ali, der in dem Film aber Apollo Creed heisst. Der Kampf ist krass, sowohl spannend als auch brutal. Doch für die zartgliedrigen unter den Filmfreunden, hat Regisseur John G. Avildsen auch ein bisschen Gefühlskino eingebaut und damit den Italian Stallion aus der Gosse bis hinauf in das Olymp der Plattnasen aufsteigen lassen - über einen schweren Weg der Verachtung und des Ausschlusses durch Gesellschaft. Im Ghetto der Society lernt er eine Frau kennen, die neben Rocky's Hobby, der sozialen Segregation, auch seine Liebe zur Tierquälerei teilt. Das sich daraus eine traumhafte Beziehung bildet ist klar und muss hier nicht weiter erwähnt werden.

Verkatert aufgewacht und gemerkt dass unten rum alles noch dran ist  - wie wunderbar!
Nur noch die Kotzlache auf der Brust erinnert an den ereignisreichen Vorabend.
Im Hintergrund: das Philadelphia Institut für Ausnüchterung.
Durch die Sichtung des Filmes auch Lust bekommen
sich zu prügeln und dafür den Körper auf Hochform zu bringen?
Hier gehts zum Anabolika Shop.


Wunde Punkte:

In diesem Film wirkt vieles so perfekt, dass man sich verschiedener Punkte einfach nicht bewusst wird. Verschmähte Leserschaft, zum Glück habt ihr uns.
Wir machen aufmerksam:


Aufruhr in der muslimischen Gemeinde:
Muhammad Ali gilt als erster bekannter Werbeträger der salafistischen Gemeinschaft. Welch freche Dreistigkeit des Regisseurs ihn erst als George Washington und dann als Uncle Sam, den rekrutierer für die amerikanische Armee auftreten zu lassen. Doch ein geschickter filmischer Kniff hat ihn bisher von terroristischen übergriffen der ach-so-Unterdrückten Minderheit bewahrt: der Infidel wird zu schwach sein um den unterdrückten Stallion besiegen zu können. Da ist nicht nur Jahwe froh!

MUHAMMAD ALI
APOLLO CREED


                
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      Falsche Tatsachen:
      Muhammad Ali litt an Parkinson. Doch Apollo Creed hat keinerlei Anzeichen irgendwelcher Krankheiten, ausser einer gesunden Prise Abgehobenheit. Frech, wie der Regisseur ist, lässt er Silvester Stallone die nachteiligen Symptome dieser Krankheit tragen: auf den Jogging-Ausflügen und auch allgemein beim Gehen, rutsch dem Hengst immer wieder mal die Hand aus und er versetzt der Luft einen linken oder rechten Haken. Für den Zuschauer auf ersten Blick ganz lustig, doch im After-Life wird Avildsen noch seine Abreibung von Muhammad abkassieren, gesetzt dem Fall er liegt nicht mit mehreren Jungfrauen im Bett.

      Die kleinen Racker gibt es auch für daheim.




          Der Überschminkte
          Geschundene Gesichter:
          Klares Highlight im Rocky Film sind die zerschlagenen Fressen der Hauptcharaktere. Welch Genugtuung als das Kasperle-Theater endlich vorbei ist und die beiden Schauspieler die Hand vor den eigenen Augen nicht mehr sehen können - sie haben nämlich keine Augen mehr. 


          Nicht selten im Boxsport wächst die Stirn des Sportlers plötzlich an. Man munkelt, dass es die Gebete der Trainer sein könnten -"Herr, lass Hirn herabregnen" oder aber kristalline Ablagerungen unter der Haut, als Folge des übermäßigen Anabolika-Konsums -"Speedpickel".

          Der Gesegnete
          Viel wissenschaftlicher und realistischer scheint aber diese Erklärung: um die Welt vor dem dümmlichen Anblick zu verschonen, machen sich die Überaugen-Wülsten selbständig und verschliessen das Glotztrumentarium. Doch man muss auch ehrlich sein: sobald der Film zu ende ist, möchte man doch wieder einen Blick auf die Geschlagenen werfen. Um Euch die Arbeit abzunehmen, hier ein paar Links um den erregenden Anblick nicht missen zu müssen.


          EYE OF THE EITER:
          Eines dieser geschwollenen Prachtexemplare die sich Rocky Balboa während seiner
          Kämpfe zuzog, entwickelte sich zu einer unaufhaltsamen parasitenartigen Deformation
          welche im Laufe der Jahre seine gesamte Mimik befiel...
          DIAGNOSE:
          Guter Film wie ich finde.
          Politisch/religiös brisant, Testosteron-verherrlichend, menschenverachtend, bildend.
          Wer sich nicht an schlechtem Schauspiel und aufgesetzten Storylines stört: ANSCHAUEN!
          Für alle anderen gilt: ANSCHAUEN!
          Schließlich ist dieser Film einer von den beiden Meisterwerken,
          mit denen Rambo das Actiongenre definiert hat!

          Hochachtungsvoll,
          Professor Adalbert

          KUHPHOBIE:
          Die zärtlichen Schlecker seiner Mutter mit ihrer rauhen Zunge,
          machten dem Jungen Angst.
          Er versuchte oft dem fetten Leib mit der widerlichen chleckvorrichtung zu entfliehen.
          Aber erst als sie tot beim Schlachter hing, konnte er über seinen Schatten springen und es ihr heimzahlen. 


          Sonntag, 3. April 2011

          Red, White and Blue (2010)

          MEIN LEBEN IN ROSAROT...
          DAS DER ANDEREN IN KOT...

          Ach du heilige Scheisse! Es ist jetzt schon 3 Tage her seitdem ich dieses filmische Depressiva gesehen habe und immer noch spuken mir die Bilder im Kopf herum...
          Das ist mal wieder etwas ganz "Großes"!
          Leider ist es auch böse, verdammt böse!
          Vergleichbar mit einem ungemein fiesen Gedanken, den man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und über den man mit niemanden sprechen kann..

          ANALYSE:
          Seit "REQUIEM FOR A DREAM"" hat mich kein Film mehr derartig fertig und betroffen gemacht wie Simon Rumley´s neuestes Glanzstück dessen grandioser
          "THE LIVING AND THE DEAD" ja auch nicht gerade leicht verdauliche Kost war.
          Natürlich geht es wieder einmal um den Menschen mit all seinen inneren Bestien...
          Wie sagt man doch so schön:
          "Der Mensch
          ist dem Mensch ein Wolf...
          Ein Mann sieht KOT:
          Das Leben steckt manchmal voller Scheiße!

          Die titelgebende Farbgebung steht plakativ und eindimensional betrachtet freilich für die Flaggfarben unserer allseits-beliebten Weltpolizei auf deren Kontinent sich auch das folgende Drama abspielen wird.
          Genauer gesagt im Staate Texas wo sich
          ultrachristlicher Fundamentalismus,
           
          die brutale Lynchmob-Selbstjustiz 
          und die Einsamkeit und Ödnis der Wüste, leise und zärtlich "Gute Nacht" sagen.

          Einsam und öde sieht es auch in der Seele von Erica aus, die wir, begleitet von düster-dissonanten Klaviertönen, in den ersten Filmminuten kennenlernen...
          Sie fröhnt einem Trieb, der vielen nicht unbekannt sein mag, aber verfolgt diesen mit uneingeschränkter Härte und ohne Rücksicht auf ihr eigenes "Wohlbefinden"...
          Tagsüber spielt sie die Putzfrau in einer heruntergekommenen Mietshaussiedlung, in welcher sie, dank ihrer Anstellung, kostenfrei wohnen bzw "hausen" darf.
          Nachts aber, flüchtet sie sich in die dunklen Zwischenwelten der texanischen Kneipenperipherie wo sie sich bedingungslos die Kante gibt um sich einen oder mehreren Kerlen an den Hals zu werfen damit diese sie ordentlich "durchficken" können...Faustregel hierbei ist:
          Keine Emotionen, keine Liebe, keine nutzlosen Zärtlichkeiten...
          Einfach nur schlichter von jeglichen Gefühlen isolierter hirnlos-harter-heartless Sex!
          Bei der letzten Kopulationsinventur zählte sie 150 Akte, aber natürlich ist klar das die berühmte Dunkelziffer mal wieder weitaus höher liegt.
          Egal wie heftig die Orgie auch sein mag...die liebe Erica ist psychisch schon gar nicht mehr anwesend, hat die Connection zwischen Herz Hirn und Körper schon lange gekappt. Warum dies so ist soll erst sehr viel später klar werden...
          Alarmstufe KOT:
          Manch armes Schwein lässt sich von all der Scheiße in den Wahnsinn treiben!

          Irgendwann zieht Nate, eine Art "Charlie-Manson-Lookalike" in den Appartmentkomplex  ein, welcher selbst ein dickes selbstgeschnürtes Traumata-Päckchen mit sich trägt...im Grunde seines Herzens aber eine nette, aufrichtig-ehrliche Type ist.
          Als er auf unsere "lonesome lady" und ihr selbstzerstörerisches Hobby aufmerksam wird, meint er es wirklich nur gut, und versucht als erster Vertreter der männlichen Gattung, zu Erica durch- anstatt einzudringen.
          Boy meets Girl...but girl met too many boys.

          DIAGNOSE:
          Just in dem Moment in dem man fast glauben möchte das der fiese, nihilistische Grundtenor des Films von einem Hauch Zärtlichkeit gebrochen werden könnte, holt die gute alte Vergangenheit, in Form des One-Night-Stand-Rockers Frankie, sämtliche Personen mit ultrabrutaler Härte ein.
          Denn dieser sucht schreckliche Antworten auf wirklich grausam unbequeme Fragen
          welche nur Erica beantworten kann.
          Der KOT steht ihm gut:
          Ist die Wut erst angeschürt, lebt sich´s gänzlich ungeniert!

          Nachdem sich der Film wirklich viel Zeit nimmt (...was den ein oder anderen Banausen wahrscheinlich zu lange dauern könnte...) seine Charaktere einzuführen und deren Gefühlsleben, so kaputt es auch sein mag, nachvollziehbar zu machen, zerstört er diese auch wieder...das zwar wesentlich schneller und heftiger dafür aber mit einer schwer zu ertragenden Intensität.

          Wenn hier nach fast 90 Minuten musikalischer Stille,
          die hysterisch-psychotische-Hasspiano-Score eines gewissen Richard Chester,
          das 30 minütige finale Fiasko, einleitet wird mit der persönlichen Lebensfreude 
          und der durchgekauten "Alles wird gut!" Mentalität, kurzer Prozess gemacht!
          Manchmal reicht auch schon ein neuer Hair-KOT
          um sich wieder wie neu zu fühlen!
          Teuer aber auch gut: Entspannungsurlaub an der KÔT d´
          Azur!
          Für den schmalen Geldbeutel: In der DisKOThek einfach wieder mal die Sau rauslassen!

          Und wenn der Abspann vorbei ist, hat man die Symbolik der titelgebenden Farben in aller tragischen Deutlichkeit vor Augen.
          Wer sich von diesem Streifen erholen kann ist wirklich ein harter Hund und darf sich danach an der Empfangstheke den Trostpreis abholen:
          Ein rezeptfreies Jahresabonnement fiesester Anti-Depressiva!
          Viel "Glück"...you were warned! 



          Samstag, 19. März 2011

          [Rec] (2007)

          ZOMBIE, REC DICH!

          ANALYSE:

          Das Problem ist immer das gleiche:Zu spät auf [REC] gedrückt - totales Versagen durch Mensch & Technik!
          Vorneweg schon mal eine vorsichtige Feststellung:
          Der Kameramann ist ein schlechter Wichser!
          In der Haut seiner Glückswurst möchte ich wirklich nicht stecken!
          Seine Assistentin hat es aber noch schlimmer erwischt:
          Ein Mensch der gerne ein Hamster wäre, muss täglich um Bestätigung bohnern und wird dadurch zum Sklaven seiner absonderlichen Leidenschaften!
          Zusammen aber bilden die grausame, handkameraschwenkende Onanierzange und der an ADS (Aggressiv Debiles Schnattersyndrom) leidende Hamster, zwarein beängstigendes jedoch gut eingespieltes Team, welches nichts mehr zu verlieren hat!
          Die demente böse Oma Hummer bereitet ihren Enkeln Kummer...
          Na? Hättet ihr ihn erkannt? Hier sehen wir Philipe Nahon
          mit zotteliger Langhaarperücke in einem menschenfeindlichen Cameo!

          Okay! Wer als Letzter zuckt macht das Licht an (bzw. wieder aus...) und ist somit Siegerund stolzer Besitzer einer uralten, längst überholungsbedürftigen Geisterbahn!
          Herzlichen Glückwünsch!
          Aber bis dahin haben die Beiden (...und die hoffentlich schwindelfreien Zuschauer!) natürlich noch einiges zu erleben.
          Da geht es mal die Treppe rauf und dann auch wieder runter!
          Ab und zu wird in die eine oder andere Wohnung gespitzt, um bei dieser Gelegenheit mal nachzuschauen ob der mottige Schlüpfer samt Windel von der wilden, inkontinenten Oma Hummer noch richtig sitzt.
          Statt ihn zu wechseln und die Alte zu beruhigen, bringt das sensationsgeile Jalousinen-Duo die fiese demente Oma erst RICHTIG zum kochen und diese teilt dann auch gerne und großzügig aus!
          Robust und zäh, dient dieser ungepflegte Pflegefall, dem vollständig versammelten Verein freiwilliger Feuerwehrmänner, als eine Art Boxsack für Faustkampfübungen die ihnen der örtliche Einsatzleiter, gnädigerweise als Training durchgehen lässt!

          "NEIN MAMA! Ich hab keine Lust bei Oma Hummer zu übernachten!
          Hier ist es immer so kalt & dunkel und die olle Alte hat nie was zu naschen
          für mich!"


          Mit allerlei Nachschlag in die langverdiente Frührente geprügelt, legt sich Oma Hummer erst mal wieder hin und spielt für die Kamera die bedauernswert-misshandelte scheintote Bettnässerin.
          Jetzt kann es wieder rauf und runter gehen wobei hier der gezielte Einsatz eines Aufzuges oder Treppenlifts nicht nur das Steigen selbiger, sondern auch die Gesamtlaufzeit erleichtert hätte.
          Zuguterletzt trifft man in Etage "So-und-So" auf die leibhaftige Reinkarnation Salvador Dalis der anscheinend ein richtiger Francofaschist gewesen zu sein scheint!
          Dieser Dali..., behauptet er doch einfach so, Frau Wang könne kein Wasser kochen und entlarvt sich selbst dadurch ganz nebenbei als Torrentefan.
          Weiter geht´s ins Erdgeschoss, wo ein Kind der Mutter zeigt wie sehr es unter dem "Nicht gestillt worden zu sein" zu leiden hat und Mutti dafür einfach das Näschen anknabbert, die Zitze welche sie nie bekam.

          Das Team ist natürlich erbost über soviel Übermut und scheucht das Wesen mitten im Akt hinauf in den Darkroom, um das alte "Ich sehe Was was du nicht siehst!" Spielchen zu zelebrieren.
          BUUH! hats gemacht, dann war Schicht im Schacht. Zuguterletzt oben am Lectordachboden hört man sich das EvilDead Tonband an und "RUMMS!" die Klappe schwingt von oben nach unten (verkehrte Welt!) Während das Team dann über ein bißchen Sextape nachdenkt (herrliches Setting) kommt schon der Endmutant und bestimmt die Plätze.
          Versöhnlicher Abschluß, denn der Hamster zeigt Dekolleté und lässt alle vorangegangenen Schwafeleien vergessen.

          DIAGNOSE:
          Das nächste mal ein bisschen Ritalin für den Hamster und GHB für den Kameramann, dann kann das was ganz Großes werden...

          "Was ich als Dali nicht gern seh, ist ein femanes Bauarbeiterdekolleteé!"