Dienstag, 24. Januar 2012

Verschreibungspflichtiges Zelluloid (08) JANUAR


ICH, TOMEK (2009)
ANALYSE:
Erinnert sich noch einer an Liam Neeson´s Tochter in dem Film in dem er losgeht und alle plattmacht um eben dieses Kind vor der Zwangsprostitution zu retten?
Würde sich die ganze Geschichte im heutigen Polen abspielen hätte Liam Neeson gar nicht loslaufen müssen.
Hier gehen die Kids noch freiwillig auf den Strich um sich ihre Ed Hardy Shirts und Jamba Sparabos Kraft ihrer Körper, zu erarbeiten.
Im Falle des 14 Jährigen Tomeks, ist, ähnlich bei Liam, eine Frau die Wurzel allen Übels...
Kaum lernt Tomek seine "Jugendliebe" in der örtlichen Grenzdisko kennen ist es um seine Vorbildfunktion geschehen.
Sie will einen neuen Frontspoiler (Kunstzähne) und er springt schneller auf den "Kinderstrich" als wir Besserverdienenden "Globalisierung" buchstabieren können.
Hier wird zwar ein nicht gerade charmantes Bild unseres Nachbarlandes gezeichnet, dafür aber (traurigerweise) ein wahrhaftiges. Tristesse wohin man auch "fickt" und dazwischen die graue polnische Flora:
Hier wird der Bezeichnung "Strich in der Landschaft" eine völlig neue Bedeutung zugesprochen!
Die Po-fick-Peanuts die er dadurch verdient sind dem Bengel bald nicht genug.
Angetrieben von der ausufernden Glamoursucht seiner besseren Hälfte, wagt Tomek einen drastischen Karrieresprung.
Er wird zum Zuhälter...und wenn sie nicht an nen Freier kommen dann stehen sie noch heute...

DIE DVD:
Nie wurde der triste Alltag anschaffender Minderjähriger in satteren Farben dargestellt...Hier steht
FULL HD
anscheinend für VOLL HINTEN DRIN!

DER SOUND:
Das Ächzen des sozialen Systems klang nie fetter als über meine 5.1 Speaker! Hut ab!
Mit der ICH, TOMEK DVD in seiner Anlage ist man schneller Chef auf dem örtlichen Parkplatzautotunertreffen als man "Was kostest du?" sagen kann...

DIAGNOSE:

Für pensionierte Sextouristen die es nicht mehr bis nach Thailand schaffen oder besorgte Sozialpädagogen ein absoluter Geheimtip! Für Freunde von angestrengten, aufdringlichen Unterschichten-Geschichten sowieso ein ganz klares "Must-See"!


4 Hasst uns! Beschimpft uns! Lasst es raus!:

Maddog23 hat gesagt…

Also ich brauch knapp 19 Sekunden um Globalisierung zu buchstabieren und genauso wie Tomek eben diese 19 Sekunden benötigt um von der Dorfdisko zum Kinderstrich zu springen, sprintet gleich schnell der gute alte Bartel von Anfangsanalyse zum schnellen Schluss seiner Diagnose. Dieser Pragmatische Ansatz in Sprinterhochform, erlöst endlich von den über 1000 Zeilen der früheren Analysen oder sollte ich besser sagen Analyseversuche, bei denen am Ende doch eh wieder die kranke Mutter als Entschuldigung herhalten muste. Daher ein hoch auf den plakativen Prolet Faniel Dranz welcher sich endlich aus seinen Kokon der endlosen Wortreihungen befreit hat um nun endlich Inhaltliche geringe Werke in Inhaltlich ebenso kurze Analysen und genauso zackigen Diagnosen einzumeiseln, welche in die ewigen analen aller Belanlglosigkeit aller menschlichen Kunst, zu denen sich auch diese Lobes Kritik stolz gesellen wird, einreit. Es leben die Pinguine, heil ihnen und ihrem Führer Pinguinmann....

Anonym hat gesagt…

Wieder einmal kann ich Maddog 23 nur zustimmen. Bartel hat sich gewandelt und die Analen des Kinderstrichers Tomek wie die Analen der Anlysen und Diagnosen, seit Freuds freudiger Erkenntnis das seine Zigarre doch kein Phallussymbol sei und damit als Ausnahme die Regel bestätigte, das alles was länger als breit ist, einen Schwanz darstellt, seit diesem Beginn der Psychologie, gab es wohl kaum einen so bedeuteten Wandel wie der von Faniel Dranz und seiner bereits klassischen frühen Werken zu dem jetzigen Analen Werk. Arsch gut, Bartel, weiter so...

Pinguinmann hat gesagt…

Analen hin Analen her, der Film ist scheisse und irgendwie fürn Arsch. Gut das dieser plakative Prolet Bartel das nicht wieder auf 15 Seiten wieder gibt, wie ein mit Lebensmittelvergiftung gestraftes Pavarotti Dubel seine 15 Liter Mageninhalt. Hatte nämlich die selbe um nicht zu sagen gleiche Qualität. Auf jedem Fall ein klassischer Schnellschiss ähnlich den analen Werken des grieischen Phiollosophen Flitzekakkis, der einst bestimmt gefallen gefunden hätte an Tomek, den Analen und dem restlichen Rest... Heil euch Untertanen der Analen der Kunst, heil euch Pavarotti Dubels und heil euch die sich als Konsequenz provisorisch die Augen austechen lassen, denn Bartel wird es wieder tun...

Bartel aka Faniel Dranz poetischer Plakativ-Prolet hat gesagt…

Es freut mich mal wieder ins Fadenkreuz der heiligen Dreifaltigkeit (Maddog 23, Anonymus, Pinguinmann) genommen zu werden. Ihre aktuelle Kritik zeugt von einem solch geschliffen scharf analysierten Psychogramm meines nicht vorhandenen Schreibtalents, das mir Angst und Bange wird.
Hier scheint jemand an einem Stuhl sägen zu wollen. Zumindest höre ich ein schabendes, kratzendes Geräusch das sich anhört wie eine morsche Holzsäge. Ohhhh! Hab ich ja vergessen:
Ich onaniere gerade...

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