Sonntag, 1. Mai 2011

The Last Samurai (2003)

DIE GRÄUELTATEN DER SS
(SAKE SAUFENDEN SCIENTOLOGEN)

ANALYSE:
Böse Zunge behaupten ja das Tom Cruise seinen Golden Globe für das Spielen des Vietnamveteranen in Oliver Stones GEBOREN AM 4. JULI einzig und allein der Tatsache verdankt das er die Rolle in einem Rollstuhl spielen durfte.
Nur durch das Kaschieren seiner tatsächlichen Körpergröße konnte er das Selbstbewusstsein für die Komplexität der Rolle entwickeln.
Ich persönlich dachte mir schon damals das ich diesem Jammerlappen gerne "Beine machen würde"...
doch jetzt nachdem ich THE LAST SAMURAI gesehen habe will ich sie ihm liebend gerne wieder abschlagen um damit dem Ego-Rumpelstilzchen zurück auf den Boden der Tatsachen zu verhelfen.Zuerst einmal ist THE LAST SAMURAI schamlos von Costner´s
DER MIT DEM WOLF TANZT abgekupfert das ja selbst schon ein elendiges Ethnofilmchen war.
"Wenn du es schaffst nicht aufzustehen ist dir
der Golden Globe so gut wie sicher!"
Regisseur Edward Zwick tauscht einfach die Farbe Rot gegen Gelb und verfrachtet seine Handlung in die Ära des feudalen Japans.
Der Streifen leidet vorallem unter seinem nervigen, arroganten und an gnadenloser Selbstüberschätzung leidenden Zwerg Naseweis aus dem fernen Pharmaland.
Wäre das ganze mit Chuck Norris über die Bühne gegangen hätte man der ungewollten Samurai-Satire noch einige Chancen einräumen können, denn sie geht auf jeden Fall einmal gut los:
Der bis zur Zipfelmütze mit Bourbon abgefüllte Captain Nathan Algren, seines Zeichen kleinwüchsiger Kriegsveteran, gönnt sich auf einer Armeewohltätigkeitsveranstaltung einen ernsthaften Auftritt.
Er warnt die Anwesenden vor den Schrecken der roten Armee und beweist dank des exzessiven Gebrauchs von Zielwasser das die eigene Trefferquote immer noch die höchste ist.
Ring my bell, Wilhelm Tell!
Dem verstörten Zuschauer beschleicht die böse Vorahnung das sich die geschwollene Leber, ausgenüchtert, zu einem Held von bedrohlichem Kaliber ausdehnen könnte.
Gepeinigt von Traumatas die ihn vom "Cowboy und Indianer" spielen geblieben sind glaubt er zu wissen, dass die Unmenschlichste und Grausamste aller Todesarten das Skalpieren ist.
Ständig wiederkehrende schnell geschnittene Flashbacks vom gemeinsamen "Cruising" mit Winnetoue und seinem Totempfahl quälen unseren militanten Kriegsproleten.
Viele junge Menschen wollen sich den Traumberuf als Haarmodel erfüllen,
scheitern jedoch am knallharten Auswahlverfahren...
Von soviel nervenbündeliger, alkoholisierter Gewalthysterie zeigen sich auch seine Vorgesetzten beeindruckt.
Algen bekommt einen Zwangsurlaub auf die geschwollenen Augen gedrückt:
Er soll die Armee des japanischen Kaisers modernisieren damit diese den aufmüpfigen Samurais, die sich gegen jegliche Art westlicher Wesensmanipulation streuben, den Unterschied zwischen rohen Fisch und blutigen Steak klarmachen können.
Also geht es auf nach Japan, um den ewig gestrigen Nostalgikern zu zeigen was "Oversea´s" bedeutet und ihnen bei dieser Gelegenheit auch einige scientologische Theorien näher zu bringen.
Die Gewinner des Haarmodel-Contest vom letzten Jahr beäugten
die Neuanwärter mit skeptischem Argwohn...
Nach anfänglichen Misstrauen, schafft es Tommy Boy doch schon recht bald mit diversen lebenserhaltenden Maßnahmen und pseudophilosophischen Ansätzen, Eindruck zu schinden.
Nachdem er feststellen muß das das Team für welches er spielt über keinerlei hochprozentige Stimmungsmacher verfügt, schlägt er sich auf die Seite der Samurai, da diese im Besitz der letzten Sake-Reserven sind. Nach anfänglichen modischen sowie sprachlichen Barrieren kann Tom den Samurais kein "R" mehr für ein "L" vormachen und beugt sich ihrer kulturellen Kompetenz.
Gänzlich globalisiert zieht die wackere Truppe in den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Da sich unser überzeugter Egologe nicht damit abfinden will, den Kürzeren zu ziehen besteht er einfach darauf seinem letzten Samuraifreund beim Harakiri Hilfestellung zu leisten, damit er dessen dahinscheidender Seele auch noch die letzte Ehre rauben kann.
"Ich habe dich gewarnt das du für den Drunken Master
noch nicht bereit bist...!"
Doch das ist ihm nicht genug:
Als Alkoholleiche getarnt, überlebt er das finale Massaker und schafft es sogar den japanischen Kaiser, dank seines Celbritystatus, von den verqueren Ideen und Wirrungen der Samurai zu überzeugen. Um sicher zu sein, dass er auch wirklich als Sieger aus der ganzen Sache hervorgeht, vollzieht er Kamasutra mit der Frau seines verstorbenen Schwerthalters und erzwingt deren Unterwerfung durch die Kastration ihrer High Heels!
Auch schafft es unser "Hansdampf in allen Gassen" rechtzeitig in die Staaten zurück um seinen Termin bei Oprah Winfrey wahrzunehmen.
Dank aggro-batischer Ninja-Ästhetik gelingt es ihm seinen Legendenstatus weiter auszubauen und gleichzeitig, seine aus Fern-Ost eingeführte Liebesgeisel, unter den Namen Katie Holmes in die westliche Gesellschaft einzuführen.

DIAGNOSE:
Das einzige was bei diesem Patienten positiv auffiel, ist die Tatsache das er es diesmal geschafft hat Schuhe ohne Absätze zu tragen und dennoch einen Schatten zu werfen!
Inspiriert von dem daraus folgenden Größenwahn bringt er es sogar fertig, einhändig ein Glas Reisschnaps mit Stäbchen zu trinken, ohne es zu wissen!
Ganz kleines Kino welches mit 10 Punkten auf der nach oben hin offenen Verlogenheitsskala begeistern kann!

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